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Hier finden Sie aktuelle News und Presseinformationen zu den Projekten von eGesundheit.nrw sowie eine Voraus- und Rückschau auf kommende und stattgefundene Veranstaltungen.

Aktuell

19. November 2008 - Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Minister Karl-Josef Laumann: „Elektronische Gesundheitskarte wird medizinische Versorgung effizienter machen“

„Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) wird die medizinische Versorgung der Bevölkerung effizienter machen“, sagte heute (19. November 2008) der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann auf der MEDICA in Düsseldorf. Die Kassenärztliche und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein und die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen haben angekündigt, dass in den ersten beiden Quartalen 2009 die dafür erforderlichen Lesegeräte ausgeliefert werden können. Erste Geräte sollen bereits Ende des Jahres installiert werden. „Ich freue mich, dass eines der größten Projekte zur Einführung modernster Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen in Nordrhein-Westfalen startet. Die neue elektronische Gesundheitskarte kann dann an neun Millionen Versicherte im Rheinland ausgeliefert werden. Damit baut Nordrhein-Westfalen seine Spitzenposition bei der Einführung von Telematik-Anwendungen im Gesundheitswesen weiter aus“, so Laumann.

Die eGK enthält zwar neben dem Bild des Versicherten zunächst im Wesentlichen die Daten, die auch auf der alten Krankenversichertenkarte gespeichert sind, modernste Technologie macht es allerdings möglich, sie ständig um neue Anwendungen wie die Arzneimitteldokumentation und den Notfalldatensatz zu erweitern. Diese werden derzeit in der Region Bochum-Essen getestet. Darüber hinaus wird der Versicherte mit der eGK Zugriff auf sein persönliche Gesundheitsakte und damit beispielsweise auf seine Vital- und Laborwerte, den Mutter- oder Röntgenpass, den Impfpass sowie Angaben zu vorhandenen Allergien erhalten können. „Ich werde Anfang nächsten Jahres festlegen, in welchen Modellregionen diese Gesundheitsakten erprobt werden“, sagte Laumann.

Auf Dauer sei das Ziel, dass jeder Bürger in Nordrhein-Westfalen elektronische Patientenakten nutzen könne, die ihm und dem behandelnden Arzt den Zugriff auf alle wichtigen medizinischen Daten, wie Laborbefunde, Röntgenbilder und Diagnosen in kürzester Zeit ermöglichen. Auch Arztbriefe werden nicht mehr mit der Post verschickt oder dem Patienten mitgegeben, sondern können verschlüsselt über sichere Leitungen verschickt und in die Akten integriert werden.

Ebenso werden Krankenhäuser miteinander vernetzt und können unter anderem Anwendungen der Telemedizin wie Teleradiologie, Telemonitoring oder Telepathologie systematisch und flächendeckend nutzen und damit vor allem auch den Sachverstand von Spezialisten verstärkt in die Behandlung einbeziehen. Durch die eGK und vor allem die elektronischen Berufsausweise ist gewährleistet, dass die Kommunikation auf höchstem Sicherheitsniveau stattfindet. „Wir halten an unserem Ziel fest, bis zum Jahr 2015 elektronische Patientenakten flächendeckend in Nordrhein-Westfalen verfügbar zu machen. Ob sie genutzt werden, entscheiden Arzt und Patient“, so Minister Laumann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales fördert den Aufbau der so genannten Telematik-Infrastruktur über die Landesinitiative eGesundheit.nrw. Präsentiert werden auf der MEDICA (16.00 Uhr, Halle 3, Stand C 80 sowie Halle 15 Stand A 11) insbesondere die Ergebnisse der Projekte Einführung Elektronischer Patientenakten (EPA 2015), elektronische Heilberufs- und Berufsausweise (HBA/BA) und Plattform Telemedizin 24.

Zoom (3.8 MB)

Dr. Leonhard Hansen, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein, und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann überzeugen sich von der Einsatzbereitschaft der ersten Kartenlesegeräte für den Basis-Rollout

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Rückblick: eGesundheit.nrw auf der Medica 2008

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 :: letzte Änderung: 04.12.2009

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