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eEFA Düren


Ziele von eEFA Düren sind die Entwicklung und der Betrieb einer einrichtungsübergreifenden elektronischen Fallakte (eEFA). Für alle Patientinnen und Patienten, die eine Ärztin oder einen Arzt der Dürener Arbeitsgemeinschaft Integrierte Versorgung (DAGIV) konsultieren und ihr Einverständnis erklären, können in der eEFA Daten angelegt werden. Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) wird als Signaturwerkzeug eingesetzt und ermöglicht eine Stapelsignatur.

Zahlreiche Partner sind an der Realisierung des Projektes beteiligt: Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO), GMG Gesundheitsmanagementgesellschaft mbH (vorher KV-Consult), Duria eG, DGN Deutsches Gesundheitsnetz Service GmbH, Krankenhaus Düren, Fresenius Netcare GmbH und Tieto Deutschland GmbH. Darüber hinaus sind ca. 180 von 200 Praxen sowie drei Krankenhäuser der Region beteiligt. Die Testregion umfasst ca. 250.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Durch die Umsetzung der eEFA Düren kann die Qualität der medizinischen Behandlung durch die Vermeidung von Doppeluntersuchungen sowie durch aktuelle Informationen zu Unverträglichkeiten und Allergien gesteigert werden. Die dokumentierten medizinischen Daten sind vollständig und zeitnah verfügbar. Dokumente können elektronisch signiert und digital archiviert werden. Aktenmoderatorinnen und -moderatoren unterstützen die Patientinnen und Patienten und fördern das Vertrauen in die eEFA.


Projektleitung:
Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Gilbert Mohr
Tersteegenstr. 9
40474 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 59 70 8005
Fax: 0211 / 59 70 9629
E-Mail: gilbert.mohr@kvno.de


Aktuelles

Live-Test in Düren bestanden

Unter Augen der NRW-Gesundheitsministerin haben Ärzte in Düren bei einer Live-Demo gezeigt, dass der elektronische Arztbrief bereits funktioniert. Außerdem zeigte der Test: Der E-Arztbrief stößt auf großen Zuspruch. Lesen Sie mehr dazu im Artikel der Ärztezeitung vom 9. November 2012.

Presseinformation – 958/10/2012

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit: Nordrhein-Westfalen wird als erstes Bundesland flächendeckend den elektronischen Arztbrief einführen. Das gab Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens anlässlich der Präsentation erster Ergebnisse eines Pilotprojektes im Ärztenetz Düren bekannt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Februar 2012

Im Projekt eEFA Düren testen Ärztinnen und Ärzte derzeit die Stapelsignatur bei elektronischen Arztbriefen. Die Ärztinnen und Ärzte können den über die Praxis-Software erstellten Arztbrief in ein PDF-Dokument umwandeln und per Stapelsignatur über die D2D-Telematikplattform verschlüsselt verschicken. Mehr dazu erfahren Sie in einem Artikel vom 1. Februar 2012 in der Ärztezeitung.


 :: letzte Änderung: 04.12.2012