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eMeldewesen


Elektronisches Meldewesen

Stoffschwein mit OP-Maske
Im Fokus des Projektes eMeldewesen stehen Übermittlungsvorgänge zwischen meldepflichtigen Akteuren des Gesundheitswesens und den zuständigen Gesundheitsbehörden. Ziel des Projekts ist es, Lösungsansätze zu erarbeiten, wie heute übliche Kommunikationswege mittels Brief oder Fax durch sichere und schnelle elektronische Meldeprozesse ersetzt werden können.

Dabei stehen folgende Aspekte im Vordergrund:
• Einfache Handhabung, weniger Aufwand bei den Meldepflichtigen
• Sichere und datenschutzgerechte Übermittlung
• Schnelle Bereitstellung strukturierter, vollständiger und möglichst vollzähliger Informationen für die zuständigen Behörden

Im Rahmen des Projekts werden parallel zwei verschiedene Meldeverfahren untersucht:

Meldungen nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) Petrischalen
Inhalt dieses Meldeverfahrens ist die elektronische Übermittlung meldepflichtiger Infektionskrankheiten bzw. Erregernachweise durch ärztliche Praxen sowie Labore an die zuständigen Gesundheitsämter. Dies dient u.a. dazu, dass die zuständigen Behörden ein umfassendes Lagebild bei Epidemien erhalten und geeignete seuchenhygienische Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung einleiten können.

Meldungen von Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern
In Nordrhein-Westfahlen besteht eine Meldepflicht für Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern. Bei Kindern wird die Durchführung der Früherkennungsuntersuchungen (U 5 bis U 9) durch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte an die „Zentrale Stelle Gesunde Kindheit“ am Landeszentrum Gesundheit (LZG.NRW) gemeldet. Aktuell wird an einer Variante des signierten Arztbriefes gearbeitet, mit der das Formular für die „Meldung der Früherkennungsuntersuchung bei Kindern“ elektronisch abgebildet werden kann.

Projektleitung:
ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH
Lars Treinat
Tel.: 0234 / 97 35 17 -25
Fax: 0234 / 97 35 17 -30
E-Mail: l.treinat@ztg-nrw.de

Mehr Informationen zur Aktion Gesunde Kindheit

Aktuelles

Am 16. Januar 2012 fand in Grevenbroich ein Pressegespräch zum eMeldewesen statt, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Pilotprojektes im Rhein-Kreis Neuss eine positive Zwischenbilanz zogen.

Weitere Informationen erhalten Sie in der entsprechenden Pressemitteilung sowie in einem Artikel der Ärztezeitung vom 6. Februar 2012.


 :: letzte Änderung: 22.10.2012